Kostenfreier Blog-Selbstcheck · ca. 3 Minuten
Kontakt & Raum im Familienalltag
Ein kurzer Blick auf die eigene Haltung im Familienalltag: Wo entsteht Kontakt, wo braucht es Raum, und was möchtest du vielleicht neu beobachten?
Dieser Selbstcheck ist eine freiwillige Momentaufnahme. Er bewertet weder dich noch deinen Jugendlichen; Antworten müssen nicht geteilt werden und können jederzeit übersprungen werden.
Fragen für deine persönliche Reflexion
Wenn dein Jugendlicher von etwas erzählt, das dich selbst nicht besonders interessiert, was tue ich meist?
- Ich frage nach und höre erst einmal zu.
- Ich höre zu, lande aber oft schnell bei Regeln, Schule oder Pflichten.
- Ich merke, dass mir dafür im Alltag oft die Aufmerksamkeit fehlt.
Worüber sprechen wir zu Hause am häufigsten?
- Über ganz Unterschiedliches, auch über Dinge aus seiner oder ihrer Welt.
- Vor allem nebenbei, etwa im Auto, beim Kochen oder Einkaufen.
- Meist über Termine, Schule, Aufgaben oder das, was noch zu erledigen ist.
Wie reagiere ich innerlich, wenn die Zimmertür oft geschlossen bleibt?
- Ich kann die Tür meist als Rückzugsort stehen lassen und bleibe ansprechbar.
- Ich suche lieber einen kurzen gemeinsamen Moment, wenn er sich ergibt.
- Ich werde schnell unruhig und möchte, dass etwas anders wird.
Welche gemeinsamen Momente gibt es bei uns ohne großes Programm?
- Es gibt kleine Gewohnheiten, auf die wir beide uns verlassen können.
- Sie entstehen manchmal spontan, aber nicht regelmäßig.
- Im Alltag ist dafür gerade wenig Platz.
Wo darf mein Jugendlicher bei etwas mitentscheiden oder etwas übernehmen, das ihm oder ihr wichtig ist?
- Es gibt Bereiche, in denen ich bewusst auf seine oder ihre Sicht und Fähigkeiten vertraue.
- Ich frage gelegentlich, entscheide aber vieles selbst, weil es schneller geht.
- Ich sehe gerade keinen passenden Bereich oder bin unsicher, was passen könnte.
Wenn ich Kontakt herstellen möchte, was steht im Moment oft mit am Tisch?
- Meine Neugier darauf, wie mein Jugendlicher die Dinge gerade sieht.
- Der Wunsch, einen unkomplizierten gemeinsamen Moment zu finden.
- Meine Müdigkeit, Sorge oder die vielen Dinge, die noch offen sind.